Bayern will KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg neu gestalten

    Blick von unten über einen Zaun mit Stahlgeflecht und Jahreszahlen auf dem Gelände des ehemaligen KZs Dachau. Zu sehen ist eines der Gebäude.
    Der Freistaat Bayern will die KZ-Gedenkstätte Dachau neu gestalten. © Deutschlandradio / Thies Marsen
    Der Freistaat Bayern will die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg sowie das ehemalige KZ-Außenlager "Mühldorfer Hart" neu gestalten. Sie sollen zu Lern- und Begegnungsorten weiterentwicklet werden, kündigte die Landesregierung an. Damit möchte sie gerade bei jungen Menschen die Erinnerung an die Schrecken der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wachhalten, heißt es in einer Mitteilung. Das Kabinett in München bezieht in sein Konzept "Erinnerungskultur" auch weitere Orte ein: Das Nürnberger Zeppelinfeld und die dazugehörige Tribüne sowie die Dauerausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände. 2025 jähren sich das Ende des Zweiten Weltkriegs sowie die Befreiung der nationalsozialistischen Konzentrationslager zum 80. Mal. Die Bayerische Landesregierung sprach in diesem Zusammenhang auch von der "historischen Verantwortung, nachfolgenden Generationen ein umfassendes Wissen über die Geschichte jüdischen Lebens und seine lebendige Vielfalt zu vermitteln."