Singen als Perspektive

Der Herbst ist da - und damit ist auch das Virus wieder sehr stark präsent. Die Gesellschaft insgesamt kämpft - und nach wie vor haben die Chöre einen schweren Stand. Wie kann man im Nachwuchsbereich damit umgehen? Und wie kommt ein Projektchor wie bei "Kultur.vor.Ort" in München, der sich u.a. an Tafelbesucher richtet, damit zurecht?
Kultur ist für alle Menschen da. Auch und gerade die sogenannte Hochkultur. Es geht vor allem auch um das Mitgestalten. "Kultur.vor.Ort" ist ein Teilangebot im "Kulturraum München e.V." und die Musikerin Andrea Pancur leitet dort einen Chor, der sich an alle Interessierten richtet. Ausgangspunkt war die Tafel, zu der Menschen kommen, denen es sozial nicht so gut geht.
Im Gespräch berichtet sie von der Arbeit mit diesem Chor und davon, was gerade in diesem Bereich die Einschränkungen während der Pandemie bedeuten. Zudem kommt Projektleiter Nikolaus Schön zu Wort.

Fürs offene Singen von "Musik.vor.Ort" ist jeder eingeladen, der Lust und gute Laune für das chorische Gemeinsame mitbringt.© KulturRaum MusikvorOrt / FelixAlbrecht
Auch um den Chornachwuchs geht es. Wie die Chorknaben Uetersen die Krise meistern und was Probenverbot in geschlossenen Räumen für die Chorklassen der Grundschule Wasbüttel bedeutet - auch das ist Thema der Sendung.