Früherer Uffizien-Direktor Eike Schmidt verliert Bürgermeisterwahl in Florenz

    Das Bild zeigt den früheren Uffizien-Direktor Eike Schmidt. Er sitzt am Schreibtisch und blickt in die Kamera.
    Eike Schmidt, seit Januar 2024 leitet der frühere Uffizien-Direktor das Capodimonte-Museum in Neapel. © imago-images / Pacific Press Agency / Matteo Nardone
    In Italien hat der frühere Uffizien-Direktor Eike Schmidt die Stichwahl für das Bürgermeisteramt von Florenz verloren. Der gebürtige Deusche erhielt nach Angaben der Wahlbehörde 39,4 Prozent der Stimmen, auf die Sozialdemokratin Sara Funaro entfielen 60,6 Prozent. Damit wird die Hauptstadt der Region Toskana erstmals von einer Frau geführt. Schmidt war von der rechten Partei "Fratelli d'Italia" von Ministerpräsidentin Meloni und deren Koalitionspartnern unterstützt worden. Seit Januar leitet der 56-Jährige ein Kunstmuseum in Neapel. Dort war er für den Wahlkampf beurlaubt worden, will seine Tätigkeit jetzt aber wieder aufnehmen.