Was können Bürger gegen Zombies tun?

Das Parlament des US-Bundesstaats Illinois will, dass seine Einwohner sich auf Naturkatastrophen vorbereiten. Deshalb wurde der Oktober zum Vorbereitungsmonat auf eine Zombie-Apokalypse erklärt. Ein Scherz? Nicht ganz, wie Hendrik Efert erklärt.
Der Oktober im US-Bundesstaat Illinois wird zum Zombie-Vorbereitungsmonat. Das örtliche Parlament hat eine Resolution verabschiedet, mit der die Abgeordneten die Einwohner auffordern, sich auf Naturkatastrophen vorzubereiten – und dazu gehört auch eine potenzielle Zombie-Apokalypse.
Wörtlich heißt es in der Resolution: "Wenn die Bürger von Illinois auf Zombies vorbereitet sind, sind sie vorbereitet auf jede Art von Naturkatastrophe."
Kompressor-Serienjunkie Hendrik Efert findet das Vorgehen durchaus einleuchtend, denn es funktioniere oft ganz gut, ein popkulturelles Thema mit einem ernsten zu verknüpfen. 2011 habe er in Atlanta ein ähnliches Projekt erlebt. Damals habe das "National Center for Disease Control and Prevention" einen Leitfaden zum Thema Zombie-Apokalypse herausgegeben: "Was muss ich machen, um mich vor der Zombie-Apokalypse zu schützen oder gut vorbereitet zu sein, wenn sie eintritt? Und auch die haben gesagt: Wenn ich das einhalte, dann bin ich vor allen realen Katastrophen auch geschützt: Erdbeben, Tornados, Überschwemmungen, alles!"
Flucht oder Flammenwerfer?
Und was ist nun zu tun, wenn die Zombies kommen? "Ich persönlich würde ja vorschlagen: Flucht", sagt Efert. "Aber das ist vielleicht nicht so ganz die amerikanische Denkweise. Die Kinder, die ich dort getroffen habe, die sagen es ja ein bisschen drastischer: Die würden sich einen Flammenwerfer bauen. Ich glaube, das ist wahrscheinlich die richtige Methode. Und man sagt: Immer auf den Kopf schlagen."