Keine Einigung zwischen Springer und Reichelt

Zwischen dem Axel Springer Verlag und dem ehemaligen "Bild"-Chef Julian Reichelt bleiben die Fronten verhärtet. Eine gütliche Einigung zwischen beiden Seiten scheiterte vor dem Berliner Arbeitsgericht. Der Medienkonzern pocht darauf, dass Reichelt eine Abfindung von zwei Millionen Euro zurückzahlt, weil er gegen den sogenannten Abwicklungsvertrag verstoßen habe. So soll er Teile der Unternehmenskommunikation, sowei private Kurznachrichten udn Mails von Konzernchef Döpfner öffentlich gemacht haben. Reichelts Anwalt wies die Vorwürfe zurück. Julian Reichelt war im Oktober 2021 von seinem Job entbunden worden, nachdem ihm sexueller Machmissbrauch gegenüber Mitarbeiterinnen vorgeworfen worden war.