Masha Gessen trotz Kritik mit Hannah-Arendt-Preis ausgezeichnet

Die umstrittene Verleihung des Hannah-Arendt-Preises an Masha Gessen hat nun im kleinen Rahmen stattgefunden. Die Veranstaltung war ursprünglich für Freitag im Bremer Rathaus vorgesehen. Sie wurde wegen der Kritik an einem Essay Gessens im Magazin "The New Yorker" abgesagt. Gessen wird vorgeworfen, darin die Situation in Gaza mit den jüdischen Ghettos im von den Nazis besetzten Osteuropa verglichen zu haben. Daraufhin hatten die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bremer Senat sich von der Veranstaltung zurückgezogen.