Nach Erdbeben in Myanmar schwere Beschädigungen an Kulturdenkmälern

    Eine beschädigte Pagode in Mandalay in Myanmar, einen Tag nach dem Erdbeben Ende März 2025. Im Vordergrund sind Bäume zu sehen.
    Eine beschädigte Pagode in Mandalay am 29. März 2025, einen Tag nach dem Erdbeben, das das Zentrum von Myanmar erschüttert hat. © AFP / SAI AUNG MAIN
    Myanmars Kulturdenkmäler sind durch das Erdbeben vergangene Woche schwer beschädigt worden. Das ist das Ergebnis des World Monuments Fund. Unter anderem stürzte eine Pagode in einer buddhistischen Kultstätte nahe der Stadt Mandalay ein. Auch das Unesco-Weltkulturerbe Bagan ist betroffen: Die wichtigste buddhistische Kultustätte liegt nur 16 Kilometer vom Epizentrum des Erdbebens entfernt. Noch sei eine detailliertere technische Bewertung erforderlich, um das Ausmaß der Schäden an dieser wichtigen Stätte einzuschätzen, so der WMF in der Erklärung. Durch den Bürgerkrieg in Myanmar ist es schwierig, zuverlässige Informationen zu bekommen. Das starke Erdbeben der vergangenen Woche in dem asiatischen Land hat bisher mehr als 2000 Tote gefordert.