USA: 1.900 Forschende warnen vor Kürzungen im Wissenschaftsbereich

In den vergangenen Wochen hat US-Präsident Trump angekündigt, Wissenschaftseinrichtungen hunderte Millionen Dollar an Fördergeldern zu kürzen und massive Entlassungen vorzunehmen - dagegen wenden sich jetzt rund 1.900 Forschende in einem offenen Brief. Wie der Spiegel berichtet, wird in dem Schreiben der National Academies of Sciences, Engineering and Medicine gefordert, die Kürzungen zurückzunehmen. Forschung, einschließlich der Erforschung neuer Behandlungsmethoden für Krankheiten, werde unterbrochen, Lehrkräfte müssten entlassen und Doktoranden könnten nicht mehr eingestellt werden, heißt es. Es könnte Jahrzehnte dauern, bis der Schaden für das wissenschaftliche Unternehmen des Landes behoben sei. Führende deutsche Forschende wie die Wirtschaftsweise Schnitzer und der Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Schularick, sprachen sich dafür aus, wissenschaftliches Spitzenpersonal aus den USA anzuwerben. Sie schlagen vor, bis zu 100 Professuren an deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu schaffen.