Videospiele

Wie sexistisch sind „Vagina Bones“?

Ein Spieler sitzt mit Kopfhörer und Mikrofon vor einem Monitor.
Ein Gamer auf einer Spielemesse © dpa / Marius Becker
Game-Designerin Jana Reinhardt im Gespräch mit Max Oppel |
Die Hautfalten über den Schenkeln weiblicher Videospielfiguren werden in japanischen Games angeblich zu sexy in Szene gesetzt. Deshalb werden die „Vagina Bones“ für den westlichen Markt entfernt. Die Gamer-Szene ist in Aufruhr. Zu Recht?
Die Gamer-Szene twittert sich gerade über „Vagina Bones“ die Finger wund: Und wenn Sie jetzt überlegen: „Was zur Hölle sind Vagina-Knochen?“ – es handelt sich dabei nicht um Knochen, sondern um die Falten am Unterbauch einer Frau. Beckenknochen-Falten, die in japanischen Games gerne besonders sexy in Szene gesetzt werden: praktisch die Verlängerung des Vagina-Dreiecks nach oben.

Redaktionell empfohlener externer Inhalt

Mit Aktivierung des Schalters (Blau) werden externe Inhalte angezeigt und personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Deutschlandradio hat darauf keinen Einfluss. Näheres dazu lesen Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können die Anzeige und die damit verbundene Datenübermittlung mit dem Schalter (Grau) jederzeit wieder deaktivieren.

Das Problem: Bei einigen Spiel-Charakteren wurden die „Vagina Bones“ für den westlichen Markt entfernt – Gamer wittern jetzt „Zensur“ wegen überzogenen Sexismus-Verdachts.
Wir haben die Game-Designerin Jana Reinhardt gefragt, wie sexistisch „Vagina Bones“ in Spielen sind.
Mehr zum Thema