Welternährungsprogramm warnt: Piraterie gefährdet Hilfslieferungen
Der Sprecher des UN-Welternährungsprogramms für Deutschland und Österreich, Ralf Südhoff, hat eine Verbesserung der Sicherheitslage am Horn von Afrika gefordert.
Südhoff sagte, durch die Piraten vor der afrikanischen Küste seien die Kosten für den Transport von Lebensmitteln stark gestiegen. "Wenn ihr Schiff permanent droht, entführt zu werden, werden allein die Versicherungsprämien so immens, dass dieses Geld dann umgekehrt uns für die Nahrungsmittel, für die eigentliche Hilfe, gar nicht mehr zur Verfügung steht. Deshalb muss etwas geschehen."
Einerseits, so Südhoff weiter, sei das Welternährungsprogramm (WFP) sehr froh, bei der Anfahrt auf die somalische Hauptstadt Mogadischu von europäischen Kriegsschiffen eskortiert zu werden. "Das wirkt sehr, sehr gut, denn die Piraten trauen sich nicht, Schiffe anzugreifen, die unmittelbar eskortiert werden." Andererseits führten die Eskorten zu einer Verlagerung der Piraten, diese wichen zunehmend vor die kenianische Küste aus.
Durch die Piraten komme zudem ein Teil der Hilfslieferungen nicht mehr in den Ländern an, wo er verteilt werden sollte, so Südhoff weiter. "Es geht also wirklich um die Hilfe für Millionen von Menschen, die sich mindestens verzögert." Allein 27.000 Tonnen Nahrungsmittel seien kürzlich verloren gegangen, als ein Schiff durch Panzerfäuste beschädigt worden sei. Diese Menge hätte ausgereicht, um 1,5 Millionen Menschen in Kenia, Uganda und Somalia für einen Monat zu versorgen.
Wegen drei solcher Angriffe innerhalb einer Woche hat das WFP Sorge, dass es sich beim Vorgehen der Piraten um einen Trend handeln könnte. Südhoff sagte: "Es könnten dann wirklich Millionen Hungernde von der Versorgung von außen abgeschnitten werden."
Einerseits, so Südhoff weiter, sei das Welternährungsprogramm (WFP) sehr froh, bei der Anfahrt auf die somalische Hauptstadt Mogadischu von europäischen Kriegsschiffen eskortiert zu werden. "Das wirkt sehr, sehr gut, denn die Piraten trauen sich nicht, Schiffe anzugreifen, die unmittelbar eskortiert werden." Andererseits führten die Eskorten zu einer Verlagerung der Piraten, diese wichen zunehmend vor die kenianische Küste aus.
Durch die Piraten komme zudem ein Teil der Hilfslieferungen nicht mehr in den Ländern an, wo er verteilt werden sollte, so Südhoff weiter. "Es geht also wirklich um die Hilfe für Millionen von Menschen, die sich mindestens verzögert." Allein 27.000 Tonnen Nahrungsmittel seien kürzlich verloren gegangen, als ein Schiff durch Panzerfäuste beschädigt worden sei. Diese Menge hätte ausgereicht, um 1,5 Millionen Menschen in Kenia, Uganda und Somalia für einen Monat zu versorgen.
Wegen drei solcher Angriffe innerhalb einer Woche hat das WFP Sorge, dass es sich beim Vorgehen der Piraten um einen Trend handeln könnte. Südhoff sagte: "Es könnten dann wirklich Millionen Hungernde von der Versorgung von außen abgeschnitten werden."